Beleuchtung während der Rettungen

Früh wurde klar, das gute Lichtmittel in der Nacht entscheidend sind, um Rettungen an der Küste sicher und organisiert durchführen zu können. Noch im Oktober haben wir die ersten Generatoren und Flutlichter gekauft, welche wir mobil an der Küste im Norden von Lesvos eingesetzt haben. Das Licht führt auch dazu, dass sich die teilweise zu Tode erschrockenen Menschen bei der Landung besser orientieren und sehen konnten wohin die Angehörogen vom Boot gehen.

Des Nachts gab zuweilen sehr schwierige Überfahrten mit schrecklichen Landungen. Oft hörten wir nur Geräusche in der Nacht und sind hingelaufen. Oder wir haben eine Position über unsere Mobiltelefone erhalten und mussten im Dunkeln an der Küste nach gelandeten Familien suchen.

Wir sind rasch dazu übergegangen, mobile Flutlichter einzusetzen. Nebst der Unabhängigkeit vom Stromnetz, boten diese 24 Volt Geräte vor allem den Vorteil, dass man damit auch ins Wasser steigen konnte. Wir haben diese auch anderen Gruppen zum Gebrauch abegegeben oder ausgeliehen. Später haben sich weitere NGOs solche Flutlichter beschafft und setzen sie weiterhin an der Küste ein.

Unsere Lichtmittel waren seither bei zahlreichen Gelegenheiten hilfreich. Sei es bei nächtlichen Verteilungen oder in dunklen Warenhäusern oder Armeeelagern für Flüchtende.

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