Idomeni

Anfangs März 2016 wurde die Grenze zwischen Griechenland und der früheren jugoslawischen Republik Mazedonien in Idomeni geschlossen. In der Folge stauten sich vor dem Grenzübergang bis zu 14'000 Menschen unter übelsten Bedingungen. Einen rechtsfreien Raum wie in Idomeni gab es wohl vergleichbar nur in Calais.

Während gut zweier Monate leisteten wir Soforthilfe so gut wir konnten. Wir verteilten Hygieneartikel und Lebensmittel. Wir machten es uns schliesslich zur Aufgabe, tausende von Schuhen zu verteilen und Ladestationen für die Mobiltelefone zu betreiben.

Ich zögere nicht zu sagen, dass hier ein zeitgenössisches Dachau ist

-- Panagiotis Kouroumplis, griechischer Innenminister

Die Lebensbedingungen für die Menschen in Idomeni waren unmöglich. Auch die freiwilligen Helfer bekamen immer wieder Repression von Seiten der Behörden zu spüren.

Ende Mai wurden die Flüchtenden schliesslich von der griechischen Regierung deportiert und in von der Armee geführte Lager im Grossraum Thessaloniki verbracht.

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